Warum Kuba?

Das macht eine Kuba-Reise so einzigartig

Kuba hat einfach etwas an sich. Ob die gefühlvollen Töne des Salsa, die aus den Häusern Old Havannas ertönen, oder die bunten Kolonialstädte, die zwischen Tabakfeldern und tropischen Stränden versteckt sind. Kuba hat etwas Besonderes, das einen betört. Man könnte es sogar Liebe auf den ersten Blick nennen! Wir verraten euch, warum sich eine Fernreise nach Kuba lohnt.

Kuba ist eine Insel, die alle Sinne anspricht. Kubas sinnliche und ansteckende Rhythmen haben Musiker auf der ganzen Welt beeinflusst, seine Zigarren sind legendär und die exotischen Cocktails ein wahrer Genuss.

Mit seiner Mischung aus spanischen und afrikanischen Wurzeln, ist Kuba die grösste, am wenigsten kommerzialisierte und aufregendste Insel in der Karibik. Es ist auch eine der letzten Bastionen des Kommunismus der Welt mit einer faszinierenden modernen Geschichte. Die relative politische Isolation Kubas hat verhindert, dass es von Touristen überrannt wird, und die Einheimischen aufrichtig freundlich zu denjenigen sind, die die Reise auf ihre Insel antreten.

Ein Grossteil der lateinamerikanischen Musik und des lateinamerikanischen Tanzes scheint aus Kuba zu stammen und das gleiche könnte ebenfalls über die Latino-Persönlichkeit gesagt werden.

Kubaner sind gesellige, ausdrucksstarke, offene, warme, grosszügige und äusserst freundliche Menschen. In diese Kultur einzutauchen, kann eine aufregende und bewegende Erfahrung sein.

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Ein Land, das sich isoliert entwickelt hat

Die Welt ist zu einem viel kleineren Ort geworden, jetzt, da man in ein Flugzeug steigen, ein paar Filme ansehen, ein paar Drinks trinken und dann auf der anderen Seite der Welt wieder aussteigen kann. Aber einige Länder waren schwieriger zu besuchen als andere, und diese relative Isolation hat ihnen ihre einzigartige Kultur bewahrt.

Gerade Kuba scheint in der Vergangenheit, irgendwo in den 1950er Jahren, steckengeblieben zu sein. Es sind nicht nur die alten amerikanischen Autos auf den Strassen oder die Kolonialarchitektur in Old Havana mit ihrer abblätternde Farbe. Vielmehr ist es ein Gefühl, dass die Welt des modernen Tourismus die grösste Insel der Karibik irgendwie weitgehend umgangen hat. Diese Mischung macht Kuba zu einem unbestreitbar verlockenden Ziel.

Früher hatte Kuba fast schon etwas Verbotenes an sich, aber das ändert sich. Vielleicht hat gerade diese Isolation von der moderneren Welt dazu beigetragen, die Persönlichkeit der kubanischen Gesellschaft zu bewahren.

Kuba fühlt sich definitiv wie das pulsierende Herz dessen an, was es bedeutet, Latino zu sein. Wobei die Musik, der Tanz und die Fiesta das Wesen bilden.

Aber was macht Kuba einzigartig?

Die Zeit scheint stillzustehen

Nicht ohne Grund wird Kuba immer wieder als ein Land beschrieben, „in dem die Zeit stillsteht“ und dass sich „wie ein lebendiges Museum anfühlt“.

Kuba fühlt sich in der Tat wie ein Land an, in dem die Zeit stehen geblieben ist, und das wohl seit 1960. Das war ein Jahr nach der Übernahme der Insel durch Fidel Castro. Eine Zeit, in der viele private Vermögenswerte beschlagnahmt und in nationales Eigentum überführt wurden. Dazu gehörten Grundstücke und Unternehmen, die sowohl kubanischen als auch ausländischen Unternehmen und Einzelpersonen gehörten.

Die USA waren nicht glücklich, als einige ihrer kubanischen Ölfelder beschlagnahmt wurden. Ein Schlüsselfaktor, der zu dem berüchtigten Handelsembargo führte. Unzählige Waren und Güter wurden nicht mehr aus den USA nach Kuba eingeführt (mit Ausnahme von lebensnotwendigen Nahrungsmitteln und medizinischen Hilfsgütern), und mit dem plötzlichen Wegfallen ihres grössten Handelspartners mussten sich die Kubaner mit dem begnügen, was sie bereits hatten. Und diese wunderbaren alten Autos sind ein gutes Beispiel dafür.

Es gibt ein paar wenige moderne Autos, die mit grossen Kosten und Mühen aus anderen Teilen der Welt importiert wurden. Doch die meisten Fahrzeuge in Kuba sind amerikanische Fabrikate und stammen aus der Zeit vor 1960. Auch technologisch ist Kuba gefühlt ein halbes Jahrhundert hinter dem Rest der Welt. Hier gehört es nicht zum Standard seine Ferien mit wenigen Klicks online zu buchen, oder bürokratischen Papierkram via Email zu erledigen.

Es ist nicht so, dass Kuba in der Steinzeit stecken geblieben wäre, aber seine politische Isolation hat das Land dazu gebracht, sich auf eine ganz besondere Weise zu entwickeln und es in gewisser Weise tatsächlich zu einem lebendigen Museum gemacht.

Helden der Revolution statt Kommerz

Unbestritten – es ist schön, Geld für sich selbst auszugeben. Es ist aber auch erfrischend einmal an einen Ort zu reisen, an dem der Konsum, wie wir ihn kennen, einfach nicht existiert.

An so ziemlich jedem anderen Ort dieser Welt werden wir mit Werbung bombardiert. Werbespots für das neueste Smartphone und Poster mit Models, die verführerisch eine Flasche Soda in der Hand halten.

In Kuba gibt es einen erkennbaren Mangel an diesen Dingen. Die Abwesenheit von Konsum macht Kuba im Vergleich zu den meisten Orten der Welt einzigartig. Sicher, auch in Kuba gibt es viele Möglichkeiten sein Geld auszugeben. Jedoch wird das eher in Restaurants, Bars und Geschäften sein, von denen ihr noch nie gehört habt.

Das Konzept eines Kettenrestaurants ist praktisch unbekannt. Du wirst also nicht einfach mal zu McDonald’s gehen können, um einen McHavana zu essen. Zugegeben, einen McDonald’s gibt es schon in Kuba, aber dieser befindet sich auf der US-Militärbasis in Guantanamo Bay und ist nur für Militärpersonal zugänglich.

Gar keine Plakate gibt es in Kuba nun auch nicht, aber diese tragen meist die Abbilder der revolutionären Helden. Schnell hat man sich daran gewöhnt, immer wieder Darstellungen von Juan Antonia Mella, Che Guevara und Camilo Cienfuegos zu sehen.

Musik ist überall!

Der Alltag in Kuba bewegt sich in den Rhythmen von Son, Salsa, Timba und Reggaeton. Ob beim Spazieren auf dem Malecón in Havanna oder beim Entspannen an einem Inselstrand, es gibt bestimmt Musik.

Die Bedeutung der Musik macht Kuba so einzigartig

Wenn ihr während eurem Kuba-Besuch Zeit in einer Bar oder einem Club verbringt (und das werdet ihr mit ziemlicher Sicherheit), spätestens dann wird euch klar werden, was Kuba einzigartig macht. Es gibt überall Musik, von sanften, sinnlichen Liedern bis hin zu pulsierenden Beats, die Lust aufs Tanzen machen.

Es scheint, dass fast Jede und Jeder in Kuba mit beeindruckendem Können singen, spielen und tanzen kann. Beinahe schon möchte man behaupten, Kubaner werden mit diesen Fähigkeiten geboren. Ganz so ist es dann doch nicht. Musik ist aber bereits ein wichtiger Teil der schulischen Ausbildung.

Kuba hat eine der höchsten Alphabetisierungsraten der Welt (satte 99,7%). Gemäss dem UNESCO-Education for All Development Index gehört Kuba damit zu den hochentwickelten Ländern der Welt im Bildungsbereich. Neben dem Standardunterricht ist die Musik ein bedeutender Teil des Unterrichts.

Nach 12 Jahren Schule werden kubanische Schüler erstaunliche 3’600 Stunden Musikunterricht gehabt haben. Was etwa 8 Stunden pro Woche entspricht. Sie lernen die einheimischen Tänze und Lieder. Genauso wie die Instrumente auf denen diese gespielt werden. So verwundert es kaum mehr, dass Kuba ein so wunderbar musikalischer Ort ist.

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